23 Mai

23 Mai

Die Mode-EpisodeSchön, Beliebt, Erfolgreich – der Weg zum idealen Azubi

In unsere Serie „Schön, Beliebt, Erfolgreich – der Weg zum idealen Azubi“ schreiben wir regelmäßig über verschiedene Aspekte und Themengebiete rund um die Ausbildung in einem Medien-Betrieb. Dabei gehen wir jeweils auf einzelne Faktoren ein, die in Summe den „perfekten“ Azubi ergeben. Natürlich gibt es weder einen perfekten Menschen, noch einen perfekten Azubi. Das macht unsere Formel zwar unerfüllbar, aber nicht unsinnig. Wir möchten mit dieser Serie niemanden belehren oder perfektionieren, sondern schlichtweg informieren, inspirieren und vor allem unterhalten.

Kleine Warnung vorab: Alle Beiträge können Spuren von Ironie enthalten.

Der erste Eindruck zählt – sowohl im Vorstellungsgespräch, als auch beim Kennenlernen von neuen Kollegen oder auf Kundenterminen. Aus diesem Grund sollte der perfekte Azubi immer gut gekleidet sein, um mit seiner oder ihrer Schönheit erste Plus-Punkte sammeln zu können. Im Büro eignet sich hierfür am besten ein elegantes und modernes, gerne auch sportliches Outfit. Ein Evergreen wäre beispielsweise eine Jeans-Hose, kombiniert mit einem schlichten T-Shirt, einer Bluse, einem Hemd oder einem Pullover. Wichtig sind saubere Schuhe und je nach Wetter bedeckte Schultern beziehungsweise Knie. Allgemein ist es immer ratsam, sich als bürounerfahrener Azubi zunächst einmal an den Outfits der Vorgesetzten und Kollegen zu orientieren.

          

Tobias setzt auf einen schlichten Jeans-Look mit Sweater und Turn-Schuhen;
Emma trägt ein gemustertes Kleid und schlichte Schuhe in gedeckten Farben.

Es heißt Bekleidung, nicht Verkleidung – deshalb sollte man sich durch seine Kleidung nie verstellen, geschweige denn entstellen. Wenn ein Rock zwar schön aussieht, einem aber die Luft zum Atmen nimmt, kann er beim Arbeiten hinderlich sein und ist somit keine gute Wahl. Gleichzeitig kann ein sehr edles Outfit an einer eher sportlichen Person im normalen Büroalltag schnell verkleidet wirken. Die Kunst ist es deshalb, eine gute Mischung aus „bequem“ und „schick“ zu finden. Je nach persönlichem Stil kann „schick“ natürlich unterschiedlich definiert werden. Grundsätzlich sollte man sich in seinen Klamotten vor allem eines: wohlfühlen.

Kleider machen Leute – und Leute machen Kleider! Das sollte man immer im Hinterkopf haben, bevor man sich dem globalen Fast Fashion-Trend hingibt und zur Shopping Queen mutiert. Sich ständig mit neuen Outfits auszustatten ist weder nachhaltig noch notwendig. Ein paar hochwertige Basis-Stücke wie eine ordentliche Hose, ein einfarbiges Oberteil oder ein paar schlichte Schuhe sind deshalb für jeden Azubi empfehlenswert. Fälschlicherweise geht man oft davon aus, die Kollegen würden bemerken, wenn man drei Tage in der Woche dieselbe Hose trägt. In Wahrheit sind Arbeitskollegen aber auch nur ganz normale Menschen und interessieren sich in der Regel eher für Charaktere als für Hosen.

          

Lena überzeugt mit einer gelungenen Kombination aus elegant und sportlich;
Julien hat sich für ein fesches Outfit mit Sweater in der Firmen-Farbe entschieden.

Schönheit ist alles – oder eben auch nicht. Auch wenn ein gepflegtes Äußeres als Azubi unverzichtbar ist, sollte man es mit dem Schönheitswahn nicht übertreiben. Wer wirklich überzeugen möchte, braucht weder das perfekt Outfit, noch die tollste Frisur und das hübscheste Gesicht. Viel wichtiger sind solche abstrakten Faktoren wie Charakter, Ausstrahlung, Arbeitsmotivation, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft oder Offenheit. Im diesen Sinne: Macht euch nicht zu viele Gedanken über eure Outfits und bleibt so SCHÖN wie ihr seid!

Von Emma Rölling
Emma Rölling

Emma Rölling

Seit 2018 Auszubildende Medienkauffrau Digital und Print, derzeit eingesetzt bei den Digitalen Medien

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