20 August

20 August

Wie Virtual Reality die Geschäftswelt verändert

So gut wie jeder kennt den Filmklassiker „Zurück in die Zukunft“ aus dem Jahr 1989. Marty McFly beamt sich mithilfe einer Zeitmaschine ins Jahr 2015 und stößt dort auf die technologischen Entwicklungen der Zukunft. Heute, fast 20 Jahre später, kommen einige dieser Technologien tatsächlich nach und nach in unserem Alltag an. Unter anderem Virtual Reality (VR), sprich: die computergenerierte Abbildung einer
virtuellen Welt.

In „Zurück in die Zukunft“ werden VR-Brillen als ein gängiges Mittel zur Unterhaltung und Freizeitbeschäftigung im Jahr 2015 dargestellt. Es ist höchst erstaunlich, wie präzise die Macher die reale Entwicklung vorhergesehen haben. 2016 wurden die ersten Virtual-Reality-Brillen marktreif. Im privaten Gebrauch gehören sie wie Spielekonsolen, das Smartphone oder Tablet-PCs mehr oder weniger zur Unterhaltungselektronik. Der entscheidende Unterschied: Mit der Brille taucht man in Games und
Filmwelten ein, anstatt sie nur zu betrachten. Doch Virtual Reality ist weit mehr als bloße Spielerei.
Auch in der Geschäftswelt kommt diese Form der Kommunikation mittlerweile an und eröffnet – im wahrsten Sinne des Wortes – ganz neue Perspektiven, insbesondere, was die Kundenansprache angeht. Im Sinne des Erlebbar-Machens komplexer Produkte oder Dienstleistungen stellt sie die nächste Entwicklungsstufe nach Augmented Reality (AR) dar – und schafft echte Mehrwerte, wenn es darum geht, Produkte emotional aufzuladen und anschaulich darzustellen.

Mittendrin, statt nur dabei 

Der entscheidende Unterschied zwischen AR und VR liegt in der Immersion. Damit ist das Eintauchen in die virtuelle Welt gemeint. Die Möglichkeit, über Körperbewegungen mit der Simulation zu interagieren, erhöht den Grad der Immersion. Der Nutzer fühlt sich mittendrin im Geschehen und hat das Gefühl, tatsächlich an einem anderen Ort zu sein.

Für Unternehmen ist die Technik vor allem deshalb interessant, weil sie potenziellen Kunden einen neuen
Zugang zu ihren Produkten liefert. Die Einsatzmöglichkeiten für eine emotional aufgeladene Präsentation sind vielfältig und ziehen sich quer durch alle Branchen. Statt flacher Homepages können 360-Grad-Showrooms kreiert werden, in denen man jedes denkbare Produkt vom Handelsprospekt bis zum Auto in detailgetreuer Genauigkeit begutachten kann. 360-Grad-Filme sind eine neue Form, um beispielsweise ein Unternehmen zu präsentieren oder Orte begehbar zu machen, zu denen man sonst keinen Zugang hätte. Der Zuschauer kann die Perspektive frei wählen und an Ort und Stelle mit der Szenerie interagieren. Die Tourismus-Branche nutzt VR mittlerweile, um ihren Kunden einen virtuellen Eindruck einer
fremden Stadt oder eines Ferienortes zu vermitteln.

VR-App „mgoVR“

Ein Thema, das auch die Mediengruppe Oberfranken Druckereien für sich entdeckt und eine eigene VR-App entwickelt haben: „mgoVR“ heißt sie und macht das 360-Grad-Angebot der MGO Druckereien interaktiv erlebbar. Der Nutzer befindet sich in einer Art virtuellem Show-Room, kann sich frei in diesem bewegen und das Leistungsspektrum der MGO Druckereien interaktiv erleben: beispielsweise durch weiterführende Infos in Form von 2D- oder 360-Grad-Filmen. Alles, was man dazu braucht, ist ein Smartphone und ein sogenanntes Card-Board, in welches das Smartphone gesteckt wird. In der Kombination entsteht daraus die VR-Brille.

Der schnellste Weg zur VR-App „mgoVR“:

  1. Laden Sie sich unsere App „mgoVR“ kostenlos im App-Store (Apple) oder Play-Store (Google) auf Ihr Smartphone herunter.
  2. Öffnen Sie die App und stecken Sie Ihr Smartphone in das Card-Board. Setzen Sie die VR-Brille
    auf und lassen Sie sich faszinieren!