28 November

Thomas_Maatz

28 November

Was macht eigentlich ein… Softwareentwickler für ERP-Systeme

In unserer Kategorie „Was macht eigentlich ein…“ stellen wir euch einzelne Personen, Berufsgruppen oder Abteilungen in der MGO vor. Heute verrät uns Thomas Maatz, was er an seinem Job als Softwareentwickler für ERP-Systeme besonders schätzt

1. Was sind deine Aufgaben?

In unserer komplexen IT-Infrastruktur, die sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme und Schnittstellen zwischen diesen Systemen definiert, gibt es kontinuierlich Projekte zur optimierten Nutzung im Kontext unserer betrieblichen Prozesse. In meiner Tätigkeit betreue ich diese Projekte von der Prozessanalyse mit den Stakeholdern über die Implementierung etwaiger Softwareanforderungen bis hin zum Test der entwickelten Funktionalitäten. Hauptsächlich habe ich es mit Projekten im SAP-Umfeld zu tun. Da SAP ein recht integratives System ist, habe ich das große Glück, mit vielen Systemen und somit auch Mitarbeitern der MGO in Kontakt zu kommen

2. Was ist das Schöne an deiner Arbeit als Softwareentwickler für ERP-Systeme?

Ganz klar die Vielfältigkeit und Art meiner Aufgaben sowie die Möglichkeit, durch kontinuierliche Verbesserung unserer eingesetzten Systeme und Software die Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.

3. Was macht einen guten Softwareentwickler für ERP-Systeme aus?

Ich persönlich sehe es so, dass der beste Softwareentwickler nichts bringt, wenn er die Anforderung bzw. Wünsche des Fachbereichs nicht versteht und diesen somit nicht optimal unterstützen kann. In der heutigen, stark spezialisierten Geschäftswelt ist es häufig so, dass der „ITler“ in seiner eigenen technischen Welt lebt, denkt und spricht. Mitarbeiter anderer Fachbereiche leben, denken und sprechen ebenfalls in ihrer ganz eigenen Welt. Daraus ergeben sich meist große Unterschiede in der Kommunikation sowie der Herangehensweise zur Lösung gemeinsamer Problemstellungen.

Ein guter Softwareentwickler sollte neben seinen IT-Fähigkeiten vor allen in der Lage sein, Probleme der realen Geschäftswelt zu verstehen, zu analysieren und diese anschließend strukturiert zu lösen. Hierzu gibt es eine Reihe methodischer Fähigkeiten wie Geschäftsprozessmodellierung, Softwareengineering und Projektmanagement, die ihn dabei unterstützen. Eine sehr gute Kommunikationsfähigkeit sollte ihn abrundend zum Geschoss machen, welches das Unternehmen in die digitale Welt katapultiert.  🙂

4. Was wärst du geworden, wenn es mit Softwareentwickler für ERP-Systeme nicht geklappt hätte?

Kindergärtner, Sportorthopäde für obere Extremitäten oder Förster.

5. Wo siehst du die MGO in 10 Jahren?

Ich sehe ein Unternehmen, das sich am digitalen Wandel ausgerichtet hat und es verstanden hat, diesen für sich zu nutzen. Mit den Angeboten der Zukunft hat es die MGO geschafft, die Region noch besser zu vernetzen.

6. Wo entspannst du am liebsten vom Berufsalltag?

Nahezu 100% der Zeit beim Lösen, vertikal bis horizontal geneigter, Bewegungsrätsel im fränkischen Traumjura oder beim Training hierfür. (Anmerkung der Unternehmenskommunikation: gemeint ist hier Klettern)

Ab und an setze ich mich auch mit FPV-Brille und Fernsteuerung bewaffnet in meinen Campingstuhl und betrachte die Welt aus der Perspektive eines kleinen Race-Copters oder nutze den Westwind am Pausdorfer Berg, um mit meinem Segelflugzeug einige Manöver zu fliegen. Im Anschluss muss ich leider meist einige Instandhaltungsarbeiten in Form von Löten und Basteln vornehmen.

 

Über Thomas Maatz:

Nach seinem Wirtschaftsinformatikstudium in Dresden hat Thomas Maatz bei einem IT-Beratungsunternehmen als SAP Developer/Consultant gearbeitet. Dort betreute er sowohl kundenspezifische Projekte als auch die Analyse und Evaluierung neuer Technologien im SAP-Bereich.

Von Valerie von Raven
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Valerie von Raven

Nach ihrem Studium in Stuttgart, Tampere und Oslo studiert Valerie von Raven zurzeit Kommunikationswissenschaft an der Universität Bamberg und schreibt in der MGO ihre Masterarbeit. Nebenbei arbeitet sie als Werkstudentin in der Unternehmenskommunikation.

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