24 Oktober

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24 Oktober

Mobbing am ArbeitsplatzWenn die Arbeit zur Qual wird

Man kann sich die Kollegen nicht selbst aussuchen, hat jedoch den meisten Kontakt zu ihnen. Man lernt sich kennen, oft zu gut. Für viele Arbeitnehmer startet ein ganz normaler Arbeitstag mit Angst und einem unguten Gefühl, für sie gehört Mobbing zur Tagesordnung. Aus einst kleinen spitzen Äußerungen werden verletztende Worte und Handlungen, die im Hinterkopf nachhallen. Doch die Folgen sind meist weitreichender: vermindertes Selbstbewusstsein, Dauerstress, Nervosität und Angstzustände sind nur einige wenige Beispiele. Doch was kann man tun?

Prävention und Intervention

Die eigene Kündigung scheint für einige der letzte Ausweg, um dem „mobbenden“ Arbeitskreis zu entkommen. Doch sowohl von Seiten des Opfers, als auch des Betriebes sollen, und können vorab Maßnahmen ergriffen werden.

Als Opfer sollte man dem oder den Mobbern klar signalisieren, wann die persönliche Grenze überschritten wird. Ist diese jedoch schon übergangen worden, oder die Betroffenen wollen und können den Täter nicht zur Rede stellen, hilft es sich einen Ansprechpartner innerhalb der Arbeitsstelle zu suchen. Für die Auszubildenden hat in den meisten Betrieben eine sogenannte JAV (Jugend- und Auszubildendenvertretung) ein offenes Ohr für Anliegen jeglicher Art. Andere Ansprechpartner sind die direkten Vorgesetzten oder auch andere „neutrale“ Kollegen, die in solchen Situationen mit einschreiten können.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, ein „Mobbingtagebuch“ zu führen. Nimmt ein Arbeitnehmer seinen Mut zusammen, um sich dem Vorgesetzten anzuvertrauen, so sind stichhaltige Beweise hilfreich, um die Situationen und die andauernden Schikanien anschaulich darzulegen.

Von Amelie Stephan
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Amelie Stephan

Amelie Stephan ist seit September 2015 Auszubildende zur Medienkauffrau Digital und Print bei der Mediengruppe Oberfranken. Momentan eingesetzt in der Abteilung "Vertrieb Neukundenmarketing".

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