10 Dezember

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10 Dezember

Berufswunsch? Irgendwas mit Medien…!Berufsorientierung

Was soll ich nach meiner Schulzeit machen? Mit dieser Frage wird jeder Schüler im Laufe seiner Schulzeit konfrontiert. Immer geringer wird die Zahl derjenigen, die schon lange Zeit vor ihrem Schulabschluss einen genauen Plan über ihre Zukunft haben. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig über mögliche Berufsausbildungen oder Studiengänge zu informieren, damit man mit der bestandenen Abschlussprüfung nicht in ein Loch fällt.

Wer mit seiner Zukunftsplanung mindestens so weit fortgeschritten ist, dass er weiß „irgendwas mit Medien“ machen zu wollen, der sollte sich die Vielzahl an Berufen in der Medienbranche genauer ansehen. Ich erinnere mich noch gut an meine Entscheidungsfindung: Mein Berufswunsch des Medienkaufmanns war keiner, der etwa seit meiner Kindheit oder zumindest schon in der frühen Schulzeit feststand. Eher kristallisierte es sich nach und nach heraus, was ich nach meiner Schulzeit machen möchte. Und auch der Ausschluss bestimmter Branchen und Berufsgruppen kann für die Berufsfindung sicherlich ein weiterer Schritt vorwärts sein. Schnell war für mich klar, dass ich gewerblich-technische Berufe lieber anderen Bewerbern überlasse. Es sollte ein kaufmännischer Beruf, in einem spannenden Arbeitsumfeld werden. Es sollte eine Branche werden, die eine gewisse Vielfalt bietet, auf der einen Seite bezüglich der angebotenen Produkte, andererseits in Bezug auf den Arbeitsalltag und die Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Branche. Ok, sonst noch Wünsche…?

Naja man sollte sich vorher schon im Klaren sein, was es überhaupt heißt „irgendwas mit Medien“ machen zu wollen. Wer an seinen späteren Beruf nicht mehr Anforderung als das hat, wird womöglich auch ziemlich schnell enttäuscht sein und somit wenig Spaß bei der Arbeit haben.

Will ich bei einem Verlag arbeiten, oder sehe ich meine Zukunft eher bei einer Rundfunk-Anstalt oder in einer Werbeagentur oder beim Radio? Was stellt der Verlag überhaupt her? Tageszeitung, Wochenzeitung, Publikumszeitschriften oder Fachzeitschriften? Ist der mutmaßliche Arbeitgeber regional oder überregional tätig? Und was soll innerhalb des Unternehmens überhaupt mein Aufgabenfeld sein? Bin ich kreativ und habe ein räumliches Verständnis, ist vielleicht Mediengestalter der richtige Beruf für mich. Erarbeite ich lieber mit Kunden oder Kollegen Konzepte und plane gern Veranstaltungen, ist vielleicht Marketingkommunikation die geeignete Wahl. Diese Differenzierungen könnte ich beinahe endlos fortführen. Das zeigt auch, dass die Medienbranche einen großen Spielraum an Tätigkeitsbereichen zulässt.

Für mich kristallisierte sich nach einiger Recherche ein Ausbildungsberuf heraus: Medienkauffmann. Wie kann ich die Qualität der Produkte erhalten oder verbessern? Wie trete ich nach außen auf, um meine Produkte zu verkaufen? Kann ich sie überhaupt verkaufen oder sollte ich mir etwas Neues, Innovatives einfallen lassen? Alles spannende Fragen, die sich ein Medienkaufmann in seinem Arbeitsalltag stellt.

Bei der Wahl eines Ausbildungsbetriebes stieß ich dann relativ schnell auf die Mediengruppe Oberfranken. Einer der größten Arbeitgeber der Region, der auch mit einer langen Tradition verwurzelt ist, schien mir als der Ort an dem ich meine ersten beruflichen Schritte gehen möchte. Mich mit den Produkten eines Medienhauses auseinander zu setzen hörte sich für mich äußert spannend an. Und dieser Eindruck wurde mir bis jetzt auch bestätigt. Nachdem mein erstes Ausbildungsjahr vorüber ist, kann ich bekräftigen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Von Marcus Grasser
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Marcus Grasser

Marcus Grasser ist seit September 2013 Auszubildender Medienkaufmann in der Mediengruppe Oberfranken. In seiner Ausbildung hat er bereits verschiedene Unternehmensbereiche kennengelernt.

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